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Janin Pisarek und das kleine Volk

Janin Pisarek und das kleine Volk

42m 15s

Janin Pisarek ist Erzählforscherin und Volkskundlerin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören dämonologischen Sagen und ihre Gestalten wie Werwölfe, Nixen, Hausgeister, Wechselbälger, Drachen …
Anhand von KHM 39 "Die Wichtelmänner" sprechen wir über Erzählstoffe zwischen Märchen und Sage und über Janins Forschungsarbeit.

Die drei Spinnerinnen

Die drei Spinnerinnen

45m 21s

Conchi Vega bringt dieses Mal ein Märchen aus der Surselva (Graubünden) mit. Es gibt zahlreiche Varianten dieses Märchens im ganzen europäischen Raum. Die wohl bekannteste Variante ist jene von Grimm - Die drei Spinnerinnen. (KHM 14; ATU 501, Spinnfrauen)
Es geht um ein Mädchen, welches nicht spinnen kann. Die Mutter wird zornig, ein reicher Herr hört es und das Märchen nimmt seinen Lauf, die junge Frau durchlebt ihr Schicksal.
Conchi und Angelika tauschen sich über das Spinnen aus. Was bedeutete es einst und was heute noch? Und muss am Schluss immer geheiratet werden? Können wir eine Hochzeit auch anders deuten?

Über das Märchenerzählen

Über das Märchenerzählen

46m 24s

Dieses Mal gibt es zwei kurze Märchen. Benedicta hat eines von der Wolga mitgebracht. Conchi ein unbekanntes von Grimm.
Wie sollen wir erzählen? Was können wir heute den Menschen zumuten? Die Erzählerin Martina Weigert sagt: "Welche Macht habe ich beim Erzählen!"
Angelika demonstriert an einem Abschnitt verschiedene Möglichkeiten ein Märchen zu lesen. Seid gespannt wie sie das macht! Conchi schildert an ihrem Märchen, wie die Bilder des Märchens auf die Zuhörenden wirken und Menschen berühren können.
Die Erzählerin Claudia Lang berichtet von zwei starken Erlebnissen mit Märchen, ein Mal ist sie in der Rolle der Zuhörerin, das andere Mal ist...

Vom Mann-Sein zum Frau-Sein und viciversa

Vom Mann-Sein zum Frau-Sein und viciversa

43m 14s

Conchi Vega und Angelika Benedicta Hirsch betrachten dieses Mal eine Volkserzählung aus Schottland. Für Conchi ist es ein Gendermärchen. Angelika findet darin andere Themen, die auch relevant sind und betrachtet werden können. Gemeinsam diskutieren sie über Sehnsüchte im Märchen, die nicht gelebt werden dürfen und daher in der Illusion Gestalt annehmen. Und über die Sicht der Gesellschaft auf andere Lebensweisen. Ein aktueller Diskurs, der schon in den Volkserzählungen behandelt wurde.

... und wäre es doch nur ein Miststück!

... und wäre es doch nur ein Miststück!

45m 13s

Zu Gast bei Conchi Vega ist Moni Egger, Primarlehrerin, Theologin, Erzählerin, Dozentin für das Modul Märchen in der Fachschule Figurenspieltherapie Olten und Mitbegründerin BibelErz, Verein für biblische Erzählkunst. In der Märchenbibliothek der Schweizerischen Märchengesellschaft denken sie über das von Moni mitgebrachte Märchen – „Das Miststück“ – nach. Denn der Wunsch ist in diesem Märchen zentral und führt zu einem schlechten Ende. Oder ist das Ende doch eher gut? Hört rein und lasst euch überraschen was es mit den Wünschen im Märchen an sich hat und vielleicht auch im echten Leben.

Rita, ein Märchen und eine demenzielle Erkrankung

Rita, ein Märchen und eine demenzielle Erkrankung

44m 39s

Elske pflegt seit Jahren ihre dementiell erkrankte Frau. Das ist schnell dahin gesagt, kostet aber Kraft und innere Stärke im Übermaß. Benedicta besucht die beiden gelegentlich und ist schwer beeindruckt, wie liebevoll, heiter und würdig es bei den beiden zugeht.

Märchen-Quelle: Der Tod und der Gänshirt, KHM 27 (nur 1812)
Motiv A 487.0.1: Der Tod holt jeden, wenn seine Zeit gekommen ist

Frau Holle

Frau Holle

47m 40s

In dieser Folge ist Veronika Uhlich, Erzählerin und Seminarleiterin, zu Gast. Sie stellt das Holle-Märchen „Das ausgeblasene Licht“ vor. Wir alle kennen Frau Holle aus dem berühmten Märchen der Brüder Grimm. Doch ihre Gestalt ist wandelbar, wie viele Frau-Holle-Sagen und -Märchen beweisen.
Wer ist sie, diese Frau aus dem Jenseits? Woher kommt sie und was sollten wir über sie wissen?
Veronika Uhlich und Conchi Vega gehen diesen Fragen nach und zeigen auf, wie wertvoll diese Erzählungen noch heute sein können.

Die Sprache der Bilder

Die Sprache der Bilder

45m 47s

Angelika Benedicta Hirsch hat das Glück, den Grimm-Schrat in seinem Atelier besuchen zu dürfen.
Henrik Schrat hat sich vorgenommen, alle Grimm Märchen neu zu illustrieren. Nicht nur die gängigen, bekannten, nein, alle, auch die ausgeschiedenen Märchen werden in fünf Bänden neu sortiert erscheinen. Werden? Nein, sind! Denn gerade ist das Mammutwerk vollendet. In Henrik Schrats Bildern begegnen die Märchen der realen Welt. Wie das geht? Darüber reden die zwei ungezwungen, tiefgründig und humorvoll, zwischen Pinseln und Farbtöpfen.
www.grimmschrat.de
Ach ja, um ein Märchen der Brüder geht es natürlich auch KHM 33, Die drei Sprachen, ATU 517, 725 Prophezeiung künftiger Hoheit...

"Game Over" oder "New Game"?

36m 12s

Eine Folge mit Jana Raile, Erzählerin und Erzählausbilderin. Mit Conchi Vega denkt sie über das keltische Märchen „Die Frau im gläsernen Schiff“ nach. Das Märchen erzählt von der Überfahrt Condlas in die Anderswelt. Eine Erzählung, die von einer selbstbewussten Handlung, vom Leben in den Tod, gesehen werden kann. Gemeinsam gehen sie den Fragen nach: Was erzählt uns dieses Märchen über den Übergang von Leben in den Tod? Ist mit dem Tod alles zu Ende oder fängt etwas Neues an? Wieso gilt der Tod als grosses Tabu? Jana Raile ermuntert, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen und ihn im neuen Licht zu...

Märchen mit schlechtem Ende

Märchen mit schlechtem Ende

28m 39s

Eine Folge, zwei Märchen. Eines davon ist das Grimm-Märchen von der Frau Trude. Ein Märchen mit einem schlechten Ende. Wir gehen der Frage nach, ob Märchen mit schlechtem Ende überhaupt erzählt werden dürfen. Und wenn ja: wann, wem, warum?
Gibt es Lebenslagen, in die sie passen? Sollten wir den Mut haben, auch solche Märchen zu erzählen? Und - verflixt noch eins - darf das Erzählen solcher Märchen auch Spaß machen?